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Fachbereiche

Fachbereich Neurologie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit:

  • Erkrankungen des Zentralnervensystems, z. B. Schädelhirntraumata, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Apoplex, Blutung, zerebraler Tumor, Cerebralparese
  • Rückenmarkserkrankungen, z. B. Querschnittssyndrom, Vorderhirnschädigung, Amyotrophe Lateralsklerose
  • Erkrankungen peripherer Nerven, z. B. Plexusparese, periphere Parese, Polyneuropathie

Welche Ziele werden verfolgt?

Das Wiedererlangen bzw. Erhalten der Handlungsfähigkeiten und somit größtmögliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Hilfsmitteln und Hilfspersonen im Haushalts-, Freizeit- und Berufsalltag steht im Mittelpunkt der Therapie.

Was sind die Inhalte des Fachbereiches?

  • Sensomotorisch perzeptives Training
  • Hirnleistungstraining/ neuropsychologisch orientierte Behandlung
  • Motorisch-funktionelles Training
  • Psychisch-funktionelles Training
  • Selbsthilfetraining
  • Hilfsmittelberatung und –versorgung
  • Hausbesuche und Wohnraumanpassung
  • Angehörigenberatung und –anleitung
  • Vorbereitung auf die berufliche Wiedereingliederung
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Fachbereich Pädiatrie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit:

  • Erkrankungen des Nervensystems vor Vollendung des 18. Lebensjahres,
    z. B. Schädelhirntrauma, zerebrale Blutungen, zerebraler Tumor, Cerebralparese
  • Geistigen und psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter
    - Entwicklungsstörungen, z. B. frühkindlicher Autismus
    - Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend,
      z. B. Störungen des Sozialverhaltens, depressive Störung / Angststörung, Essstörungen

Welche Ziele werden verfolgt?

Erreichen größtmöglicher Selbstständigkeit in Alltag und Schule, Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination, Verbesserung der Körperwahrnehmung sowie Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen, Entwicklung und Verbesserung von Konzentration und Ausdauer sowie Verbesserung der Kommunikation.

Was sind die Inhalte des Fachbereiches?

  • Sensomotorisch perzeptives Training
  • Motorisch-funktionelles Training
  • Hirnleistungstraining/ neuropsychologisch orientierte Behandlung
  • Psychisch-funktionelles Training
  • Angehörigenberatung und –anleitung
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Fachbereich Orthopädie, Traumatologie (Chirurgie), Rheumatologie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit:

  • Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen
    - Gelenkerkrankungen vorwiegend Hand, Ellbogen, Schulter
      z.B. Arthritis, Arthrosen, Schultersteife
    - Sympathische Reflexdystrophie, M. Sudeck, Karpaltunnelsyndrom
      (Stadium 2 und 3 , vorwiegend obere Extremität)
    - Gefäß-, Muskel- und Bindegewebserkrankungen
      z.B. Muskeldystrophie
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems
    - Wirbelsäulenerkrankungen
      z.B. Wirbelsäulenfrakturen, Skoliose, M. Scheuermann, M. Bechterew, Osteoporose 
  • Becken- und Extremitätenverletzung / - operationen
    - Schädigungen nach Operationen, Verbrennungen, Verätzungen, Arthrodesen,
      Kontrakturen, Narben
    - Amputationen, angeborene Fehlbildungen

Welche Ziele werden verfolgt?

Erreicht werden soll größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag, Freizeit und Beruf, Erhalt und Verbesserung der Beweglichkeit, schmerzfreie Bewegungen, Anpassung und Umgang mit Hilfsmitteln, Beratung und Training zum Gelenkschutz im Alltag.

Was sind die Inhalte des Fachbereiches?

  • motorisch- funktionelle Angebote
  • Übungen zur Gelenkbeweglichkeit, zur Muskelkräftigung und zur Sensibilität
  • Training von Alltagsaktivitäten ( An- und ausziehen, Essen, Haushalt) etc.
  • Stumpfabhärtung und Prothesentraining
  • Ödem- und Kontrakturprophylaxe
  • Narbenbehandlung
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Fachbereich Psychiatrie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit:

  • Neurotischen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
    - Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen, z. B. Angststörungen
    - Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen oder Faktoren, z. B. Essstörungen
    - Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, z. B. Borderline-Störung
  • Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen, affektive Störungen
    - Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen, z. B. postschizophrene Depression
    - Affektive Störungen, z. B. depressive Episode
  • Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen,
    z. B. Abhängigkeitssyndrom
  • Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
    - Dementielle Syndrome, z. B. Morbus Alzheimer, insbesondere im Stadium
      der leichten Demenz

Welche Ziele werden verfolgt?

Erreichen bestmöglicher Selbstständigkeit in der Selbstversorgung, Erhalt und Verbesserung kognitiver Funktionen sowie Orientierung zu Ort, Zeit und Person, Verbesserung der Belastungsfähigkeit und Ausdauer, schaffen von Tagesstrukturierung, Verbesserung der Beziehungsfähigkeit und des situationsgerechten Verhaltens.

Was sind die Inhalte des Fachbereiches?

  • Psychisch-funktionelles Training
  • Hirnleistungstraining/ neuropsychologisch orientierte Behandlung
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Fachbereich Geriatrie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Menschen mit:

  • akuten und chronischen Erkrankungen aus den Fachbereichen der Neurologie, innere Medizin, Orthopädie, Chirurgie, Psychiatrie z.B. Alzheimer, Altersdepression, Rheuma, Arthrose
  • die auf Grund der oben genannten Störungsbilder und Mehrfacherkrankungen in Senioren-
    und Pflegeheimen leben.

Welche Ziele werden verfolgt?

Erhalt und Verbesserung bestehender Fähigkeiten und Fertigkeiten (geistig, sozial und körperlich) und Erhalt einer höchstmöglichen Lebensqualität, um die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und Isolation zu vermeiden.

Was sind die Inhalte des Fachbereiches?

  • Sensomotorisch perzeptives Training
  • Hirnleistungstraining/ neuropsychologisch orientierte Behandlung
  • Motorisch-funktionelles Training
  • Psychisch-funktionelles Training
  • Selbsthilfetraining
  • Angehörigenberatung und –anleitung
  • ADL-Training: Anziehen, Körperhygiene, Essen, Haushalt, etc.
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Fachbereich Arbeitstherapie

Wer wird ergotherapeutisch behandelt?

Die Arbeitstherapie ist in der ergotherapeutischen Praxis ein ergänzender Teil der Therapie.
So wird diese in den verschiedenen Fachbereichen angewandt, um die Arbeitsfähigkeit des Patienten zu erhalten zu verbessern oder wieder herzustellen.

Welche Ziele werden verfolgt?

Ziel ist es die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die der Mensch für die Ausübung des Berufes benötigt
zu schulen, so dass die Möglichkeit der Selbstversorgung durch bezahlte Arbeit hergestellt wird.

In welchen Fachbereichen kann Arbeitstherapie zum Einsatz kommen?

  • Neurologie
  • Orthopädie, Traumatologie (Chirurgie), Rheumatologie
  • Psychiatrie
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ErgoVital - Praxis für Ergotherapie
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